Sonnen-Strahlen

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Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!

Sonnen-Strahl

Sonnen-Strahl

Heute scheint die Sonne und wenn ihre goldenen Strahlen den Tag auf wunderbare Weise erhellen, dann fällt es uns oft leicht auch in unserem Herzen und unserem Gemüt eine frohe Stimmung zu fühlen.
Die Sonne verzaubert die Welt und manchmal auch uns.

Aber es gibt ebenso immer wieder andere Tage, wo graue Wolken den Himmel draußen – und hin und wieder – auch unseren inneren Himmel verdunkeln. Und obwohl die Sonne dennoch scheint, können wir sie weder sehen – und ganz oft auch nicht fühlen.

Dann hilft es manchmal sich daran zu erinnern, dass auch wir in uns eine “Sonne” tragen – die Liebe in unserem Herzen.

Spürbar wird sie häufig dann, wenn wir uns oder einem anderen Menschen eine Freude machen – mag sie auch noch so klein sein. Ein freundliches “Guten Morgen”…, eine Umarmung zur Begrüßung…, trotz Eile eine Kerze am Frühstückstisch…, ein bewusster Augenblick der Ruhe im hektischen Tagesgeschehen…, ein Gedanke an eine liebevolle Begegnung in der Vergangenheit … … … lässt manches Mal ein winziges Lächeln auf den Gesichtern  entstehen …

Dieses Lächeln ist wie ein kleiner Sonnenstrahl, der durch die Wolken hindurch scheint und deine innere und äußere Welt vielleicht ein klein wenig heller erscheinen lässt.

Dass du an allen Tagen in deinem Leben Sonnenstrahlen finden kannst, wünscht dir von ganzen Herzen

Rolf

Wunsch & Erfüllung

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Mein Urlaub steht vor der Tür… Und auch wenn in diesem Jahr aus finanziellen Gründen keine lange Urlaubsreise geplant war, wollte ich doch wenigstens für ein paar Tage irgendwohin fahren… Wenigstens für eine kurze Zeit mal einen “Tapetenwechsel”.

Mir kamen über kurz oder lang die Worte einer Freundin in den Sinn, die zu Beginn des Jahres ein paar Tage in einem Kloster verbrachte, und davon sehr geschwärmt hatte.

Ja, ein Kloster könnte auch für mich jetzt eine wunderbare Gelegenheit sein…, in der Stille und Abgeschiedenheit vielleicht innerlich wieder mehr bei mir anzukommen…, offene Fragen zu klären…, Ruhe zu finden.

Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach einem Kloster gemacht, was einerseits möglichst in der Nähe liegt, rollstuhlfreundlich ist und wo ich mich hingezogen fühle.

Kloster Alexanderdorf

Es dauerte auch überhaupt nicht lange, bis ich etwas für mich Passendes fand. Das Kloster Alexanderdorf.Es war nur ca. 35 km von Berlin entfernt, es gab dort ein behindertenfreundliches Zimmer und das, was ich auf der Webseite lesen konnte, sprach mich sehr an. Es gab das sichere Gefühl in mir: Da will ich hin!
Ich schrieb also eine Mail dorthin, schilderte meinen Wunsch und erhielt als Antwort:

Lieber Herr Meister,
danke für ihre Anfrage. Leider habe ich das rollstuhlfreundliche Zimmer jetzt schon einem anderen Herrn angeboten, der sich aber spätestens bis zum Monatsende melden muß…

Im ersten Moment war ich enttäuscht und dachte, dass es dann wohl doch nicht dieses Kloster sein soll.
Obwohl…, es bestand ja noch die Chance, dass sich jener “andere Herr” vielleicht nicht melden würde, oder das Zimmer doch nicht haben wollte…?!
Möglicherweise ist das auch nur ein “Achtungszeichen” vom Leben…, von Gott, der es noch mal ganz genau wissen will: “Willst du das wirklich?”

Also schrieb ich zurück:

…Ich möchte Sie bitten, mich auf die “Warteliste” zu setzen, weil ich durch das, was ich auf der Webseite gelesen habe und auch auf Grund der geringen Entfernung schon den Wunsch habe, bei Ihnen im Gästehaus die Zeit verbringen zu können.

Alternativ werde ich mir eine andere Möglichkeit der Übernachtung suchen, die ich aber erst dann fest buchen würde, wenn feststeht, dass der andere Herr das Zimmer nimmt.

So lange werde ich mich in Geduld fassen und bin wirklich neugierig und gespannt was geschehen wird.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit!

In den folgenden Tagen suchte ich ziemlich ergebnislos nach anderen Klöstern, konnte etwas ähnlich ansprechendes aber nirgends finden, weshalb ich es schließlich aufgab. Sollte es tatsächlich nicht mit dem Aufenthalt im Kloster Alexanderdorf klappen, dann würde ich sicher auch ganz kurzfristig etwas finden, dachte ich mir. So lange muss ich mich eben wirklich in Geduld fassen ;)

Ganz überraschend fand ich heute eine Mail in meinem Briefkasten:

Lieber Herr Meister,
inzwischen habe ich den Plan so “umgeschoben”, daß das Zimmer Jakob für Sie frei ist. Wenn keine andere Nachricht von Ihnen kommt, würden wir Sie dann am 11.10. im Lauf des Nachmittags erwarten.

Viele Grüße

Ich konnte es kaum fassen und meine Freude war riesengroß. “Es klappt also doch!” jubelte ich laut. Da hatte jemand offensichtlich einen Impuls bekommen und etwas “umgeschoben”, damit ich dort einen Platz finden kann! Das fand ich schon ganz beachtlich!

Bei dem Gedanken, ein paar Tage im Kloster Alexanderdorf verbringen zu können habe ich ein sehr frohes Gefühl, was ich im Grunde überhaupt nicht erklären kann. Natürlich ist die Webseite sehr liebevoll und ganz individuell gestaltet, aber wie es sich dort dann wirklich anfühlen wird…, wie sich das Verhältnis zu den Schwestern gestaltet…, wie die Atmosphäre sein würde…, das kann sie mir nicht vermitteln. Und trotz all der Ungewissheiten – auch z.B. um den Ablauf der Tage – habe ich ein sehr sicheres Gefühl, dass dieser Aufenthalt dort ein ganz besonderes Ereignis für mich sein wird.

Schon wieder bin ich

…wirklich neugierig und gespannt was geschehen wird.

“Der Herbst steht auf der Leiter…”

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Herbstliche Bäume“…und malt die Blätter an”, so lautete vor etlichen Jahren mal die Strophe eines Schlagers…

In der Natur ist dieser “Maler” bereits an vielen Stellen sehr deutlich zu erkennen, und die wunderbar bunt gefärbten Bäume und Sträucher sind einerseits herrlich anzuschauen, und dennoch kommt auch Wehmut auf, dass der Sommer und die von mir verspürte Leichtigkeit im Sommer, nun ihrem Ende entgegen geht.

Ein bisschen, finde ich, haben Herbst und Winter etwas mit Schlaf oder Sterben gemeinsam. Die Blätter fallen von den Bäumen, sterben ab…, Insekten gibt es kaum noch…, manche Pflanzen verwelken… Andere Tiere und Pflanzen bereiten sich auf die große Ruhe im Winter vor…

Aber all dies wird mit einer üppigen Farbenpracht und einer Fülle eingeleitet, als ob die Natur vor der Ruhe im Winter noch ein riesiges Fest feiern würde. Die Augen werden mit einer Vielzahl herrlichster Farben verwöhnt und die unterschiedlichsten Früchte der Natur sorgen dafür, dass es uns an nichts mangelt während der kalten Jahreszeit.

Es fasziniert mich, dass sozusagen das Ende eines Jahres-Zyklus, der Übergang in die Zeit der Stille…, des Sterbens…, des Zurückziehens…, der großen Ruhe…, auf so prunkvolle Weise vorher gefeiert wird.
Es ist als ob alles in der Natur “weiß”, dass dies keineswegs ein endgültiges Sterben, sondern nur eine Phase der Ruhe und des Anhaltens ist, um dann im Frühjahr zu neuem Leben erwachen zu können. Mit diesem Wissen kann die Natur das Vergangene, die reichen Monate des Jahres in aller Ausgelassenheit feiern.Herbstfülle

Wenn ich das jetzt auf mein Leben beziehe, dann wünsche ich mir dieses sichere Wissen der Natur, dieses unendliche Vertrauen, die Hingabe und Demut, mit dem alles in der Natur dem Lauf des “Lebens” folgt.

Wenn mein Lebens-Zyklus abgelaufen ist hoffe ich, dass auch ich das Vertrauen der Natur habe und ein üppiges Fest feiern kann, um dann in der folgenden Ruhe Kraft schöpfen zu können für einen neuen Beginn…

Ich wünsche allen einen farbenprächtigen, üppigen, warmen und unbeschwerten Herbst!

Rolf

Das Bilder-”Buch” meiner Reise…

Es hat eine Weile gedauert, aber hier ist es nun, das kleine “Bilderbuch” meiner Reise nach Neustrelitz.

Viel Vergnügen beim Betrachten der Bilder wünscht

Rolf

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Wenn einer eine Reise tut…

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…dann kann er was erzählen.

Am Wochenende bin ich wieder einmal verreist und mein Weg führte mich nach Neustrelitz…

Das ist für mich immer wieder eine ganz besondere Reise, denn ich wurde in Neustrelitz geboren und habe dort einen Teil meiner Kindheit und Jugend verbracht. Und ich treffe mich dort mit meinem langjährigen Freund Roland, mit dem ich in meiner Jugendzeit viel gemeinsam unternommen habe.
Danach haben wir uns im wahrsten Sinne “aus den Augen verloren” und erst im vergangenen Jahr, nach mehr als 30 Jahren, durch einen glücklichen Zufall wiedergefunden…

Seitdem schreiben oder telefonieren wir miteinander…, hin und wieder treffen wir uns in Berlin oder Neustrelitz…, und freuen uns jedes Mal auf die Stunden, in denen wir Erinnerungen austauschen, Spaß haben und Neues miteinander teilen und erleben können…

Es war ein wunderbares Erlebnis! Zwar war am Samstag des Wetter zeitweise etwas trübe, aber in Neustrelitz fand die “7. Lange Kunst- und Einkaufsnacht” statt und es war viel los in der Stadt..
Zwischen all dem Trubel sind wir unterwegs gewesen, haben viel geschaut, genascht, erzählt, gelacht… und uns am Abend von den herrlichen Lichtinstallationen auf dem Marktplatz verzaubern lassen.

Mein Weg führte mich am Abend noch in ein in der Nähe liegendes hübsches Landhotel in Carpin, in dem ich ein großes und geräumiges Zimmer bekommen hatte. Müde wie ich jedoch von der Fahrt und den vielen Eindrücken war, schlief ich auch sehr bald ein…

Am Sonntag wurde ich mit strahlendem Sonnenschein und einem fürstlichen Frühstück geweckt, das mir im Zimmer serviert wurde, und das mindestens für zwei weitere Personen gereicht hätte.

So gestärkt machte ich mich wieder auf den Weg nach Neustrelitz, wo wir vom Hafen aus eine längere Wanderung am See entlang starteten.

Foto-Pause

In trauter Runde..., und wer genau schaut sieht, dass wir ein Quartett waren...

Zwischendurch legten wir immer wieder eine Pause ein, um die herrliche Natur auf uns wirken zu lassen…, den Wind zu spüren…, aber auch um miteinander zu reden, zu lachen… und Fotos zu machen.

Ein anschließendes Essen in einem Restaurant außerhalb der Stadt und später ein leckeres Eis in einem Café am Hafen sorgten schließlich noch dafür, dass ich mich zufrieden und gestärkt auf meinen Heimweg nach Berlin machen konnte.

Ein wirklich rundum schönes Wochenende mit lieben Freunden, dass ich ganz bestimmt lange in Erinnerung behalten werde…

PS: Ich habe heute ganz viele Bilder bekommen, von denen ich einige in den nächsten hier noch einfügen werde.

Himmlische Hilfe…

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durfte ich heute wieder einmal erfahren.

Der ganze Tag verlief irgendwie schon schwierig…, es war trübe draußen und regnete häufig…, ich musste einen Arztbesuch wahrnehmen, vor dem ich ziemliche Angst hatte…, schließlich geriet ich am Ende noch in Zeitnot und musste mich sehr beeilen, damit ich den Bus nicht verpasste. Kurz – meine Stimmung war tief im negativen Bereich angelangt.

Der “Gang” durch den Regen, der mürrische Busfahrer, der mich anfangs noch nicht einmal mitnehmen wollte, weil schon ein Rollstuhlfahrer im Bus war … trugen anschließende ebenfalls kaum dazu bei, meine Stimmung in irgendeiner Weise zu verbessern…

Und so saß ich nun ziemlich deprimiert im Bus, nahm gedankenverunken kaum etwas um mich herum wahr…

…bis mir sehr deutlich an einem Haus das nachfolgende Schild “gezeigt wurde”…

Ich war gleichzeitig total perplex und musste sofort lächeln. Das konnte nur ein himmlischer Wink sein, denn zu anderen Zeiten kann ich sehr oft fühlen, dass ich ein Glückskind bin…, nur heute war mir das bisher nicht möglich gewesen in meiner dunklen, deprimierten Stimmung. Aber die änderte sich sofort!

Und was soll ich sagen: Als ich aus dem Bus ausstieg hatte es aufgehört zu regnen…, der Arztbesuch verlief überraschend problemlos… und meine strahlende Stimmung ersetzte ein wenig die fehlende Sonne…

Dass auch ihr in schwierigen Momenten immer wieder himmlische Hilfe erfahren könnt, wünscht euch von ganzem Herzen

Rolf

PS: Auf der Rückfahrt habe ich ganz bewusst noch einmal nach diesem Schild Ausschau gehalten. Ein ziemlich kleines, unscheinbares Schild, dass mich WUNDERt, wie ich es auf der Hinfahrt überhaupt bemerken konnte…
Leider konnte ich das Haus bzw. Schild trotz längerer Suche in Google-StreetView nicht finden, so dass ich es kurzerhand aus der Erinnerung “nachempfunden” habe…

Dank & Bitte

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Mein geliebter, wunderbarer Körper,

wir sind jetzt bereits viele Jahre zusammen, und ich möchte heute die Gelegenheit nutzen, um dir zu danken!

Tagtäglich sorgst du auf wunderbare Weise dafür, dass in mir alles reibungslos funktioniert…, du versorgst jede einzelne Zelle mit dem, was sie im jeweiligen Moment braucht…, organisierst sämtliche Transportaufgaben…, überwachst Ruhe- und Arbeitszeiten der einzelnen Organe… und noch viel viel mehr. Das ist eine fast überwältigende Arbeit, vor allem wenn ich bedenke, dass du aus 100 Billionen Zellen besteht.

Vor dieser – deiner Leistung – kann ich mich einfach nur ganz tief verneigen!

Danke!

Hinzu kommt, dass ich dich viele Jahre lang – und teilweise auch heute noch – nur wenig geschont habe. Ich bin nachts schon immer sehr lange wach geblieben…, habe viel geraucht, getrunken, und auch das, was ich an Speisen zu mir genommen habe, war und ist nicht immer das, was du wirklich benötigt hast.
Zum großen Teil lag das daran, dass ich nicht immer deutlich fühlen konnte – und manches Mal auch nicht spüren wollte, was dir gerade gut getan hätte… Manches andere habe ich erst mit deiner unermüdlichen Hilfe gelernt…

Heute gelingt es mir oft schon viel leichter, deine Impulse zu verstehen und ich bin auch viel häufiger bereit, mich nach Möglichkeit daran zu orientieren. Es ist mir einfach sehr viel wichtiger geworden, dich möglichst immer gut zu behandeln. So gut, wie es mir in jedem Moment möglich ist.

Dennoch gibt es mit dem Rauchen immer noch ein sehr großes Problem, das ich bis heute nicht lösen konnte. Ich weiß und spüre sehr deutlich, dass ich dir damit extrem schade, und dennoch bin ich momentan noch nicht in der Lage, mit dem Rauchen aufzuhören.

Und so möchte ich eine Bitte an alle himmlischen und irdischen Kräfte richten:

Bitte unterstützt mich dabei, dass ich die Sucht Rauchen endlich aufgeben kann!
Helft mir bitte, dass ich möglichst rasch die Einwilligung aller inneren Anteile bekomme, diese Sucht zu beenden, um die enorme Belastung meines Körpers zu reduzieren und ihm Gelegenheit zu geben neue Kräfte zu sammeln.

Ich wünsche mir so sehr noch viele Jahre in diesem wunderbaren Körper auf unserer herrlichen Erde verbringen zu können!

Ich liebe dich sehr, mein lieber, wunderbarer Körper!

Dein Rolf

Das doppelte »A«

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Die Überschrift dieses Artikels “geistert” mir schon den ganzen Tag durch den Kopf. Aber statt ‘Das doppelte A’ kommt mir immer als erstes in den Sinn:

“Das doppelte Lottchen”

Wenn ich es mir jedoch recht überlege, ist diese Assoziation vielleicht gar nicht so verkehrt?!

Also mal von vorne: Ich habe mich lange Zeit gesträubt einen Blog zu eröffnen, weil ich Sorge hatte, dass mir nichts einfallen könnte…, dass ich nach ein paar Tagen die Lust verliere…, dass ich ohnehin schon zu wenig Zeit habe… und und und…
Als ich jedoch den entscheidenden Impuls bekam, beschloss ich, es einfach mal zu versuchen, es “zu wagen”.
So war im Grunde der Name meines Blogs geboren…

Und es dauerte nur wenige Sekunden, bis ich erkannte, dass ein zweites “A” mein Sternzeichen “Waage” symbolisieren würde. Was ich auch deswegen ganz besonders interessant fand, weil unterschiedlicher diese beiden Worte kaum sein konnten: “Waage” und “wagen”…

Und ich spüre, dass es diese verschiedenen Anteile tatsächlich in mir gibt. Ich kenne sowohl meinen ständig abwägenden Teil, der gern “alles in Waage” hätte und bringen mag…, der Harmonie liebt und Streitigkeiten gern auf diplomatische Weise zu lösen versucht.

Ebenso ist mir der “wagende” Anteil nicht ganz unbekannt, der gern mal etwas Neues wagt…, gewohnte Pfade verlassen möchte…, spontane Aktionen mag… und es liebt, wenn etwas aus der Reihe tanzt…

Ein ungleiches Gespann – sozusagen mein “doppeltes Lottchen”, aber vielleicht macht gerade das den ganz besonderen Reiz aus und schenkt uns Artikel mit…

…”harmonischem Kribbel”.

Alles Gute und viel Freude wünscht euch
Rolf

Was macht mich satt?

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Irgendwann gab es heute eine Situation, in der ich das Gefühl verspürte, nicht satt zu sein.

Kein Problem. Ich machte mir also etwas Leckeres zu Essen – das Gefühl blieb…, ich aß noch etwas Süßes hinterher…, das Gefühl war immer noch da…
Ich trank einen Kaffee…, rauchte eine Zigarette…, legte mich in Bett um ein wenig zur Ruhe zu kommen – in mir blieb dieses unbefriedigte Gefühl.
Ich konnte tun, was ich wollte, dieses Gefühl, dass mir offensichtlich irgendetwas Notwendiges fehlte, blieb bestehen.

(Es erinnert mich ein wenig an die Fabel “Der Hase und der Igel”, wo der Igel am Ende der Rennstrecke immer rief “Ich bin schon da”, mit dem Unterschied, dass eben jenes Gefühl danach rief “Ich bin noch da”.)

So eine Situation ist mir nicht vollkommen unbekannt, aber bisher habe ich nicht finden können, was es eigentlich ist, wonach ich oder etwas in mir “hungert”.

Vielleicht fehlte mir die intensive Verbindung zu meiner Seele…, zu meinen Gefühlen…, zu einem Wesen…, ich weiß es nicht genau.

Erst als ich auf meinen Balkon ging, meine Blumen betrachtete und mich von der sommerlichen Idylle unseres grünen Hofes “einfangen” ließ, verschwand dieses unbefriedigende Gefühl in mir.

Was macht mich also satt?

Der Beginn…

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Irgendwie beginnt ja alles…

Heute war da ein Spruch, den ich im Internet gefunden habe:

“Das Leben ist kurz.
Breche die Regeln,
Vergebe schnell,
Küsse lang,
Liebe ehrlich,
Lache unkontrolliert …
Und bedaure nie etwas,
Was Dich zum Lächeln gebracht hat
Oder zum Weinen.”
(Sergio Bambaren)

Mir fiel dazu sofort ein anderer Satz ein: “Lebe wild und gefährlich!”

Ich lese darin vor allem: neue Wege zu gehen…, nachsichtig und vergebend sich selbst und anderen gegenüber…, den Wünschen des Herzens zu folgen selbst dann, wenn “man das nicht macht”…, unkonventionell…., authentisch…, liebend…, gefühlvoll…, neugierig zu sein…

Und auch wenn ich in meinem Leben durchaus neue Wege gegangen bin und es in Ansätzen dem entspricht, gibt es dennoch genügend Ängste, Befürchtungen, Hindernisse, Blockaden, alte, tief eingeprägte Muster…, die mich manches Mal von wundervollen Erfahrungen fernhalten.

Und das ist vollkommen in Ordnung so. Jeder Mensch ist so, wie er aufgrund seiner Erfahrungen, Erlebnisse, Gefühle… nun einmal ist. Das mitgebrachte oder erworbene Gepäck in Verbindung mit der Sehnsucht, so oder ähnlich leben zu können, führt dann schließlich zu meinen ganz eigenen, individuellem Weg, den niemand, außer ich selbst gehen kann.

Und auf genau diese Weise ist dieser Block hier entstanden. Da sind einmal meine Ängste authentisch zu sein…, mich zu zeigen… und möglicherweise plötzlich festzustellen, dass ich jetzt “nackt” bin…

Und da ist auf der anderen Seite die Sehnsucht mich mitzuteilen…, andere an meinem Leben teilhaben zu lassen…,offen sein zu können… Möglicherweise hilft dies anderen Menschen, die sich in meinem So-Sein wiedererkennen und sich plötzlich viel weniger “falsch” und “exotisch” fühlen, weil es anderen offensichtlich auch so geht…

Wobei mir einfällt, dass es genau diese Situation schon einmal auf spielerische Weise in einem Seminar gegeben hat, wo ich mich im doppelten Sinne nackt und unverhüllt gezeigt habe, indem ich unbekleidet eine sehr offene Geschichte über mich erzählt habe…
Die wohlwollende Anteilnahme und Liebe, die mir dabei entgegen gebracht wurde, werde ich ganz bestimmt in meinem ganzen Leben nicht vergessen.

Aber letztendlich hat jener Spruch am Anfang sehr viele Gedanken und Gefühle bewegt, und vielleicht den letzten Impuls dafür gegeben, dass ich heute sagen kann: “Ich wa(a)ge es … jetzt!”

Was es mit den doppelten “a” auf sich hat, darüber schreibe ich vielleicht ein anderes Mal..

Für heute wünsche ich allen Mitlesern einen wunderschönen Tag, und vielleicht kannst auch du… oder du… oder du JETZT etwas wagen?!

Alles Liebe für euch von
Rolf

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